Wie findet man heraus, ob ein Job in der Hotellerie wirklich das Richtige ist? Man steigt einfach ein. Genau das hat Selli getan – und ist heute unser allererster Lehrling in der Geschichte der Schani Hotels.
Begonnen hat alles im Service. Schon in den ersten Wochen war klar: Selli bringt nicht nur Motivation mit, sondern auch echtes Interesse am Hotelalltag und am Arbeiten mit Menschen. Nach nur sechs Monaten haben wir ihr deshalb die Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin (HGA) angeboten – und sie hat Ja gesagt.
Ein Hotel lebt von Abwechslung, Begegnungen und Teamwork. Genau das hat Selli von Anfang an begeistert: „Der direkte Kontakt mit Gästen, das Arbeiten im Team und die Dynamik im Hotel haben mir sofort gefallen“, erzählt sie. Und genau diese Mischung macht den Job für sie aus.
Die HGA-Lehre dauert drei Jahre und kombiniert Praxis im Hotel mit zehn Wochen Berufsschule pro Jahr. Das Besondere: Man bleibt nicht in einer Abteilung hängen. Selli durfte – und darf – fast überall reinschnuppern: Service, Rezeption, Marketing & Sales, Events, Reservierung, Verwaltung, Buchhaltung, HR und Housekeeping. Kurz gesagt: einmal Hotel von vorne bis hinten.
„Man bekommt einen extrem guten Überblick darüber, wie ein Hotel wirklich funktioniert – und kennt irgendwann einfach alle“, erzählt Selli.
Besonders überrascht hat Selli die Berufsschule selbst: Statt trockener Theorie erwarten sie spannende Inhalte wie Sprachen, Tourismus, Rezeption, IT-Kenntnisse, Rechnungswesen und rechtliche Grundlagen – ergänzt durch praxisnahe Weiterbildungen wie Önologie oder einem Barpraktikum.
„Ich hätte nicht gedacht, dass Schule so cool sein kann. Die Lehrenden sind richtig gut und man lernt Dinge, die man im Alltag und im Hotel sofort anwenden kann.“
Am meisten gefallen Selli bisher der Service und der Eventbereich – dort, wo Organisation, Tempo und Gästekontakt zusammenkommen. Gerade deshalb findet sie die Lehre ideal für alle, die sich nicht auf einen einzigen Bereich festlegen wollen.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Ausbildung ist international anerkannt und eröffnet viele Möglichkeiten – auch über die Hotellerie hinaus. Mit ein paar Zusatzqualifikationen sind sogar ganz neue Wege möglich, etwa in Richtung Flugbegleitung.
Gefragt nach Tipps für zukünftige Lehrlinge, sagt Selli:
„Man wächst da richtig hinein – und lernt jeden Tag dazu.“
Und genau das ist es, was wir bei Schani lieben: Menschen, die neugierig sind, Verantwortung übernehmen und ihren eigenen Weg gehen. Selli zeigt, wie viel Potenzial in einer Lehre steckt – und warum Hotellerie alles andere als langweilig ist.
Sellis Lieblingswort auf Wienerisch? Hawara!
= guter Freund, Kumpel